LGBT-Community begeht "International Day Against Homophobia"
18. Mai 2012 – 09:16 |

In 95 Ländern auf der ganzen Welt hat die LGBT-Community (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans) am Donnerstag den sogenannten “International Day Against Homophobia” begangen. Dabei beteiligten sich eine Reihe von hochrangigen Politikern und bekannten Prominenten …

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Gauck lehnt Staatsakt für die Opfer des rechten Terrors ab

Autor: am 17. November 2011 – 02:014 Kommentare

Der Bürgerrechtler und evangelische Pastor Joachim Gauck hat einen Staatsakt für die Opfer der rechtsextremistischen Terroristen aus Zwickau abgelehnt. “Von dem Vorschlag, für die Opfer der gerade bekannt gewordenen Mordserie von Neonazis einen Staatsakt zu veranstalten, halte ich nichts”, sagte er der “Welt”. Ein Trauergottesdienst oder ein staatlicher Trauerakt schienen ihm nicht “die richtige Form zu sein, um Toter zu gedenken, deren Ermordung schon so lange zurückliegt”.

Ein Staatsakt könne nur eine unmittelbare Reaktion auf ein Ereignis sein. Gauck forderte eine wehrhafte Demokratie, die sowohl vom Staat als auch den Bürgern ausgehe: “Überall im Land gibt es breite Bürgerbündnisse, wenn sich Rechtsextremisten zusammenrotten.” Diese Bürger müssten ermutigt werden. “Das erscheint mir wichtiger, als erneut nach dem Verbot der NPD zu rufen”, sagte Gauck. (dts Nachrichtenagentur)

4 Kommentare »

  • Walter Bornholdt sagt:

    Er entlarvt sich immer mehr der alte GAUCKler, “weil die Morde so ewig zurückliegen ist Trauer nicht mehr angesagt!”
    Werde ihn demnächst daran erinneren, wenn er zum Xten Mal den ermordeten Juden gedenkt. OK, das waren ein paar mehr!

  • Livia sagt:

    Herr Gauck hat mit seiner Einstellung völlig recht! Ganz abgesehen davon, daß die Taten schon recht weit zurückliegen, deklassiert so ein Vorgehen alle anderen Verbrechensopfer, für die kein Staatsakt stattfindet.
    Schließlich gehen die Verbrechen ja nicht – wie die Judenverfolgung – vom Staat aus (das ist damit eine ganz andere Liga!) sondern von Ganoven, die sich SELBER als politisch motiviert bezeichnen, um nicht zuzugeben, daß einzig kriminelle Motive wie Bereicherung und Mordlust sie treiben. Solche Leute tun der politischen Richtung, der sie sich aufdrängen, keinen Gefallen – egal ob links oder rechts!

  • Wolf sagt:

    Es gibt Morde, die noch länger zurückliegen und an die zu Recht alljährlich erinnert wird.
    Da ich ein freundlicher Mensch bin, attestiere ich mal erste Anzeichen einer Altersdemenz, die Herr Gauck offensichtlich nicht mehr verbergen kann. Ist aber nur meine private Befürchtung.

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