Kroatien: Verfassungsrichter verbieten Sexualkundeunterricht
22. Mai 2013 – 15:45 |

Das kroatische Verfassungsgericht hat am Mittwoch den Sexualkundeunterricht an den Schulen des Landes verboten, nachdem er erst im Januar eingeführt worden war. Die Unterrichtsmaterialien würden das Grundrecht der Eltern auf die Erziehung ihrer Kinder missachten, …

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Gottschalk bietet ARD weitere Zusammenarbeit an

Autor: am 1. Juli 2012 – 08:24

Thomas Gottschalk, Siebbi, Lizenz: dts-news.de/cc-byDer gerade erst im ARD-Vorabend gescheiterte TV-Entertainer Thomas Gottschalk hat der WDR-Intendantin Monika Piel “konkret angeboten, für Showformate im Ersten zur Verfügung zu stehen”. Das sagte Gottschalk in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. Das sei “kein Abschied im Zorn”, auch wenn Gottschalk zugleich kritisiert: “Das Beil fiel ziemlich schnell. Ich war noch keine drei Monate auf Sendung, da zitierte der `Spiegel` bereits einen ARD-Intendanten, der von mir als `Dead Man Talking` sprach”, so Gottschalk.

“Fand ich durchaus lustig, aber jetzt ist der Totgeglaubte halt woanders wiederauferstanden. Halleluja.” Demnächst wird Gottschalk gemeinsam mit seiner einstigen “Wetten, dass …?”-Assistentin Michelle Hunziker in die Jury von Dieter Bohlens RTL-Casting-Show “Das Supertalent” wechseln. Dort will er sich nun “auf wirkliche Talente” konzentrieren und “den Freakpart notfalls selbst übernehmen”. Er habe nichts gegen Talentshows, nur gegen Castingshows, “bei denen unterbelichteten Halbwüchsigen weisgemacht wird, sie sind Zeit ihres Lebens reich und berühmt, wenn sie gewinnen”. Auf seinen neuen Show-Kollegen Dieter Bohlen freut sich Gottschalk indes. “Jetzt bitte ich eben zum Tanz der taumelnden Titanen. Das kann sehr lustig werden.” Bohlen hätte ihm schon früh per SMS signalisiert, dass er gern mit im zusammenarbeiten würde. Er habe sich “keineswegs wie ein Kotzbrocken verhalten”. Und weiter: “Wer mich auf dem Weg ins Trash-TV vermutet, hat keine Ahnung, wie schnell sich die Fernsehunterhaltung derzeit verändert.” Ans Aufhören denkt Gottschalk weniger denn je: “Genscher macht noch Politik, Walser schreibt Bücher, und Beckenbauer ist für den Fußball unterwegs. Warum soll ich nicht in ein Mikrofon quatschen, solange man mir eins hinhält?”, so Gottschalk. “Unser Geschäft ist ein Wanderzirkus, und ich bin nun mal Clown von Beruf.” Auf die Frage, wie man im Showgeschäft in Würde altern könne, antwortete der Entertainer: “Wer in Würde altern will, sollte nicht ins Showgeschäft gehen, sondern Papst werden. Aber da habe ich früh die Abzweigung verpasst.” (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Thomas Gottschalk, Siebbi, Lizenz: dts-news.de/cc-by

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