Tornado von Oklahoma gehört zur höchsten Kategorie
21. Mai 2013 – 22:25 |

Der Tornado, der im US-Bundesstaat Oklahoma am Montag mindestens 24 Todesopfer gefordert hat, gehörte zur Kategorie EF5. Das teilte der Nationale Wetterdienst am Dienstag mit. Bislang wurden in der Realität nur Tornadostärken F0 bis F5 …

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Krankenkassen warnen vor zusätzlichen Kosten für Versicherte

Autor: am 31. Juli 2011 – 15:51

Die deutschen Krankenkassen befürchten, dass die Versicherten mit zusätzlichen Kosten belastet werden. Anders als von der Bundesregierung versprochen, müssten sie den Sozialausgleich, mit dem übermäßige Belastungen durch Zusatzbeiträge der Kassen verhindert werden sollen, bald selbst bezahlen, sagte die Chefin des Spitzenverbands aller gesetzlichen Krankenkassen, Doris Pfeiffer, der Tageszeitung “Die Welt” (Montagausgabe). Damit breche die Bundesregierung ein zentrales Versprechen ihrer Gesundheitsreform, erklärte Pfeiffer.

Demnach sollte der Sozialausgleich komplett aus Steuergeldern finanziert werden. Ähnlich wie Pfeiffer äußert sich der Chef des Verbands der Ersatzkassen, Thomas Ballast. Für ihn ist sogar der Plan der schwarz-gelben Koalition gescheitert, die Krankenkassen zunehmend über einkommensunabhängige Beiträge zu finanzieren, sagte er der “Welt”. Hintergrund des Protests der Kassen sei das Gesetz gegen den Ärztemangel, das Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett beschließen lasse. Dem “Welt”-Bericht zufolge bereite den Kassen vor allem ein Detail dieses Gesetzes Sorgen, das Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) nach zähem Ringen mit Bahr durchgesetzt habe. Dabei gehe es darum, den Steuerzuschuss für den Sozialausgleich zu kürzen oder zumindest zu begrenzen, wenn Bahrs Förderprogramm für Ärzte teurer wird als gedacht. Wie die Kassen sei auch Schäuble skeptisch, dass das Gesundheitsministerium die Folgekosten des “Versorgungsgesetzes” richtig einschätze, heißt es in dem Bericht weiter. “Mit dieser Schutzklausel für den Bund wird die Steuerfinanzierung des Sozialausgleichs ausgehebelt – zumindest für den Teil, der durch höhere Ausgaben für Ärzte entsteht”, sagte Doris Pfeiffer der “Welt”. Auch ihr Kollege Ballast meint, dass durch die neue Vorschrift im sogenannten “Versorgungsgesetz” nicht mehr sichergestellt sei, dass die Kosten des Sozialausgleichs tatsächlich aus Steuermitteln bestritten werden. “Am Ende zahlen die Versicherten den Sozialausgleich zumindest teilweise selbst”, sagte Ballast. (dts Nachrichtenagentur)

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