Umfrage: Viele Studierende lehnen Frauenquote ab
20. Juni 2013 – 12:57 |

Lediglich 26 Prozent der Studierenden in Deutschland befürworten eine Frauenquote. Gleichzeitig gaben etwa zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten in der “Continental-Studentenumfrage” an, dass Frauen gegenüber Männern bei der Karriere benachteiligt sind, wie der Automobilzulieferer …

Artikel lesen »
Allgemein
Politik
Wirtschaft
Sport
Technik
Startseite » Politik

Magazin: Gesuchter Islamist wandte sich an Ströbele

Autor: am 26. Juni 2011 – 12:26

Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele, Deutscher Bundestag /Lichtblick/Achim Melde, über dts NachrichtenagenturDer mit internationalem Haftbefehl gesuchte Islamist Emrah E. hat sich nach dem Tod seines Bruders und zweier weiterer Islamisten aus Deutschland an den Grünenpolitiker Christian Ströbele gewandt. Wie das Nachrichtenmagazin “Focus” berichtet, schrieb E., er habe bei dem US-Drohnenangriff am 4. Oktober 2010 einen “lauten Knall” gehört. “Meine Augen waren voll mit Erde, da die Häuser aus Lehm waren”.

Er habe die “Freunde” zum Essen in seinen Hof eingeladen und habe zufällig den Raum verlassen. “Wir waren acht Personen.” Zunächst habe er den “tödlich verletzten” Shahab D. (27) gefunden, schrieb E. an den Bundestagsabgeordneten. “Ich machte ihn sauber und sah, dass sein Bein nicht mehr dran war.” D., der den Kampfnamen Abu Askar führte, gehörte zu den Radikalen, die Ende 2009 in den Krieg gezogen waren. Das BKA nennt sie die “Hamburger Reisegruppe”. D. hatte sich der Islamischen Bewegung Usbekistans (IBU) angeschlossen und in Videos mit einem Schwert in der Hand zum Kampf gegen Ungläubige aufgerufen. Emrah E. berichtete Ströbele weiter, danach habe er seinen Bruder Bünyamin (20) “mit einem Splitter im Kopf” gefunden. Bei dem Angriff starben mehrere Islamisten, drei davon kamen aus Deutschland. Ströbele antwortete dem Radikalen “Focus” zufolge, er versuche schon seit vielen Wochen, den Tod von Bünyamin E. aufzuklären. Es sei zu “befürchten, dass sie (die Bundesanwaltschaft) versuchen wird, das Verfahren einzustellen, mit der Begründung, es gebe keine Zeugen oder andere Beweise”. Zu dem Email-Verkehr, der “Focus” vorliegt, wollte sich Ströbele auf Anfrage nicht äußern. Er habe dafür “keine Zeit”. Emrah E., der mit Anrufen beim Bundeskriminalamt (BKA) eine Schlüsselrolle bei den Terrorwarnungen des vergangenen Herbstes spielte, ist nach “Focus”-Informationen tief in die deutsche Islamisten-Szene verstrickt. Mit dem Drahtzieher der im April ausgehobenen Düsseldorfer Terrorzelle tauschte er sich über geheime Email-Konten aus. Auch zwei kürzlich in Ulm und Bonn verhaftete Islamisten kennt Emrah E. gut. Ein Ermittler sagte “Focus”: “Er ist kein harmloser Mitläufer, sondern ein mutmaßlicher Terrorist.” Von Pakistan aus hat er sich inzwischen nach Afrika abgesetzt, vermutlich nach Somalia. Ein Ermittler zu “Focus”: “Wir gehen davon aus, dass E. sich dem dortigen Al-Qaida-Ableger “Al Shabaab” angeschlossen hat.” Sicher sei das aber nicht. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele, Deutscher Bundestag /Lichtblick/Achim Melde, über dts Nachrichtenagentur

Artikel kommentieren

Artikel unten kommentieren, oder trackback von der eigenen Webseite.

Erlaubte Tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Our anti-spam protection requires that you enable JavaScript in your browser to be able to comment!