Umfrage: Deutsche wünschen sich Jauch als Moderator bei Kanzlerduell
22. Mai 2013 – 10:36 |

Wenn es nach der Mehrheit der Deutschen geht, sollte Günther Jauch beim TV-Kanzlerduell im Vorfeld der Bundestagswahl einer der Moderatoren sein. Wie das Meinungsforschungsinstitut Emnid für das Magazin “Reader`s Digest” herausfand, genießt der beliebte Talkmaster …

Artikel lesen »
Allgemein
Politik
Wirtschaft
Sport
Technik
Startseite » Politik

Regierung will Zusatzkosten für Offshore-Anbindung auf Stromrechnung umlegen

Autor: am 15. Mai 2012 – 19:16

In der Bundesregierung wird die Einführung einer neuen Umlage zur Sicherung der Stromerzeugung in Nord- und Ostsee über die Stromrechnung erwogen. Das berichtet die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Mittwochausgabe). Die Umlage soll einspringen, wenn ein Windparkbetreiber wegen eines Leitungsschadens oder fehlender Anbindung an das Landnetz Strom zwar erzeugen, nicht aber in das Netz einspeisen und deshalb kein Geld verdienen kann.

Die Pläne gehen aus einem vorliegenden Verordnungsentwurf des Wirtschaftsministeriums hervor, dem das Umweltministerium noch nicht zugestimmt hat. Bisher muss für etwaige Ausfälle der Netzbetreiber haften. Weil die Risiken mit einem bis zu dreistelligen Millionenbetrag nur teilweise versicherbar sind und die Wirtschaftlichkeit der Investitionen verschlechtern, hatte der für die Nordsee-Anbindung verantwortliche Netzbetreiber Tennet gedroht, den Ausbau einzustellen. Um das und Verzögerungen der Energiewende zu verhindern, hat die Regierung zugesagt, vor der Sommerpause die Haftung zu begrenzen. Nach dem Vorschlag bekäme der Windparkbetreiber bei Unterbrechungen ab dem 15. Tag 80 Prozent der entgangenen Einspeisevergütung erstattet. Der Netzbetreiber könnte die Kosten mittels der neuen Offshore-Anbindungs-Umlage auf die Stromrechnung umwälzen. Der Betrag würde dort separat ausgewiesen und Kunden könnten erkennen, welcher Kostenanteil auf diese und andere Umlagen, Förderungen und Steuern entfällt. Welche Kosten der Netzbetreiber wälzen kann, soll vom Grad des Verschuldens abhängen. (dts Nachrichtenagentur)

Artikel kommentieren

Artikel unten kommentieren, oder trackback von der eigenen Webseite.

Erlaubte Tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Our anti-spam protection requires that you enable JavaScript in your browser to be able to comment!