Nach Bundesliga-Abstieg: Fortuna-Fans randalieren in Hannover
19. Mai 2013 – 08:16 |

Nach dem Abstieg ihrer Mannschaft aus der Fußball-Bundesliga haben am Samstagabend mehrere hundert Anhänger von Fortuna Düsseldorf in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover randaliert. Angaben der Ordnungshüter zufolge wurden dabei zehn Polizeibeamte verletzt. Ob auch Fortuna-Fans …

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Schäuble verteidigt Entlassung Röttgens gegen Kritik

Autor: am 19. Mai 2012 – 12:06

Wolfgang Schäuble, dts NachrichtenagenturBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen durch Bundeskanzlerin Angela Merkel gegen Kritik verteidigt. “Die Energiewende ist eine unheimlich wichtige und auch schwierige Aufgabe, da sie so viele Facetten umfasst – da muss der zuständige Minister ganz stark sein. Da muss er seine ganze Autorität in die Waagschale werfen können”, sagte er der “Bild am Sonntag”.

Nach einer Wahlniederlage wie in Nordrhein-Westfalen und der Aufgabe des Vorsitzes des größten Landesverbandes der CDU sei das sehr viel schwieriger, so Schäuble: “Deshalb war die Entscheidung der Bundeskanzlerin nachvollziehbar.” Scharfe Kritik übte Schäuble an seinem Parteifreund Wolfgang Bosbach, der die Art und Weise der Entlassung Röttgens mit den Worten “Ein bisschen mehr Menschlichkeit würde uns ganz gut anstehen” kritisiert hatte: “Menschlichkeit sollte grundsätzlich immer eine Leitlinie jeder Politik sein. Aber ich weiß nicht, ob Menschlichkeit darin besteht, dass man jeden Vorgang in jeder Talkshow und in jedem Fernsehinterview kommentieren muss.” Zur Begründung sagte der Minister: “Es ging nicht nur darum, was für einen talentierten Kollegen menschlich das Beste ist, sondern es ging um die großen Aufgaben, die diese Regierung noch vor sich liegen hat.” Laut Schäuble gibt es aber keinen Grund, “die Verdienste von Norbert Röttgen zu schmälern oder in Frage zu stellen”. Und es verdiene Respekt wie er Wahlabend die Verantwortung für die Niederlage auf sich genommen habe. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Wolfgang Schäuble, dts Nachrichtenagentur

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