18. Mai 2012 – 10:31 |

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Solarsubventionen übersteigen 100-Milliarden-Euro-Schwelle

Autor: am 14. Januar 2012 – 18:013 Kommentare

Photovoltaikanlage, dts NachrichtenagenturDie Subventionen für die im vergangenen Jahr neuinstallierten Photovoltaikanlagen werden die Stromkunden in den nächsten Jahren mit real etwa 18 Milliarden Euro belasten. Zu diesem Ergebnis kommt das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI). “Der Subventionsbedarf wächst und wächst”, so RWI-Experte Manuel Frondel im Nachrichten-Magazin “Der Spiegel”.

Werden alle bereits eingegangenen Förder-Verpflichtungen zusammengerechnet, sei “die 100-Milliarden-Euro-Marke jetzt geknackt”. Das RWI rechnet damit, dass der mit der Stromrechnung erhobene Ökostromaufschlag demnächst wieder steigen wird. Derzeit beträgt dieser 3,59 Cent pro Kilowattstunde Strom; die Bundesregierung hat eigentlich versprochen, ihn auf 3,5 Cent zu begrenzen. Doch wegen der jüngsten Entwicklung sagt RWI-Forscher Frondel einen Zuschlag von demnächst bis zu 4,7 Cent pro Kilowattstunde voraus. Eine Durchschnittsfamilie mit einem Kind würde dann über den eigentlichen Strompreis hinaus mit knapp 200 Euro im Jahr belastet. Im vergangenen Jahr gingen in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer theoretischen Gesamtleistung von 7.500 Megawatt ans Netz, so viel wie nie zuvor. Jede neue Anlage hat Anspruch auf 20 Jahre Förderung. (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Photovoltaikanlage, dts Nachrichtenagentur

3 Kommentare »

  • Rüdiger Sibiller sagt:

    Das Perverseste an der Subventionierung ist, daß diejenigen, die sich von der grünextremistischen Propaganda haben auf den Leim führen lassen, mit ihren Investitionen in die Fotovoltaik beim Strombezug ihre eigenen Stromkostensteigerungen finanzieren. Kann man noch dümmer sein?

  • Dieter Ber sagt:

    Das besonders perfide daran ist, dass der Fotovoltaik-Besitzer seinen Nachbarn, der eine solche Anlage nicht besitzt, über den Strompreis ausbeutet. Die genannte Verteuerung von ca. 200 € für eine Familie mit 1 Kind pro Jahr scheint zunächst realistisch. Da aber lediglich 15% der elektr. Energie direkt in den Haushalten verbraucht wird, wird die weitere Verteuerung über die Produktionskette letztlich die Inflation beschleunigen und über den Konsum die verbleibenden 85 % den Familien aufgebürdet. Dies bedeutet dann eine Erhöhung in der Größenordnung von 1.000 €/Jahr.

  • Livia sagt:

    Die Mehrheit der Leute ist eigendlich für bezahlbaren Strom, die Minderheit hat Angst vor Tzunamis in deutschen Atomkraftwerken! Die Minderheit (etwa 10& grüne Stammwähler) hat gewonnen! (( So wie derzeit die Minderheit trotz verlorener Volksabstimmung immer noch versucht Stuttgard 21 zu verhindern.))
    Richtig wiedersinnig ist, daß auf der einen Seite Atomkraftwerke abgeschaltet werden und trotzdem noch Elektroautos gefördert!

    Vernünftiger wäre es, Firmen bei der Einstellung von Mitarbeitern aufzufordern, daß der mit dem möglichen Fußweg zur Arbeit eingestellt wird – anstatt unsinniger Quoten. Ferner Neuansiedlungen von Industrie in Gebiete mit freiem Wohnraum zu verlagern. (Streuen statt Zentralisieren).
    Vernünftig wäre auch vorzuschreiben, daß in Gegenden, wo Gasleitungen liegen, auch der Anschluß in Küche und Bad obligatorisch wird.
    Der Umwelt sehr zuträglich wäre auch, wenn langlebige Wirtschaftsgüter auch wieder wirklich lange halten (dürfen) und nicht produzierter Müll, der die Garantiezeit plus 4 Wochen hält – weil billig – unters Volk gebracht wird!
    Bezüglich der Elektrizität sind Großkonzerne zu zerschlagen, sodaß wieder Inselnetze um Ökodörfer, die ihre Gesamtenergie selber produzieren, vernehrt entstehen. Adäquat ihres Energieüberschusses können mittelständische Betriebe angesiedelt werden, die ohnehin Großkonzernen vorzuziehen sind.
    Der Anbau von “Energiepflanzen” und von Photovoltaik verschlingt Anbauflächen für Lebensmittel, die dann teuer werden.
    Windräder töten Vögel und Fledertiere.
    Unsere Ökopolitiker haben aber gar kein Interesse an solchen Maßnahmen, da sie:
    1. Wirtschaftlich in der Solar- und Windenergiewirtschaft verflochten sind.
    2. Dann weniger gewerbliche Arbeitskraft gebraucht wird, was ihren Forderungen nach noch mehr Einwanderung und Frauenarbeitsquote zuwiederläuft.

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